Hanfsamen keimen – die besten Methoden mit Bildern und Anleitung

Am Anfang des Cannabisanbaus steht das Hanfsamen keimen und die richtige Anzucht der Cannabis Samen. Diesen korrekt einzupflanzen, kann ein er(n)stes Hindernis darstellen und beginnt mit dem korrekten Keimvorgang des Hanfsamens. In diesem Artikel stellen wir euch mehrere Möglichkeiten der Samen Keimung vor.

Als erstes nennen wir jedoch die 3 besten Hanfsorten zum Growing und darunter die 3 besten wirkungsgleichen Cannabis Ersatzmischungen. Außerdem zeigen wir zum Schluss, wie man die gekeimten Hanfsamen erfolgreich in der Anzucht wachsen lässt.

Dies ist nämlich oft der kritischste Schritt beim Hanfanbau, da die Hanfpflanzen zu diesem Zeitpunkt noch sehr anfällig und sensibel auf Verwerfungen reagieren. Später vertragen viele Cannabissorten so einige Fehler, am Anfang jedoch können sie tödlich sein und die teuer gekauften Hanfsamen eingehen. Damit dies mit euren Cannabis Samen nicht passiert, lest ihr hiermit alles Wissen an, um solche Anfängerfehler zu vermeiden.

Die 3 besten Hanfsorten

Vorab kurz die 3 beliebtesten Hanfsorten zum günstigen Bestellen beim Marktführer Shayanashop im Preisvergleich:

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Außerdem seien die 3 wirkmächtigsten Cannabis Ersatz Mischungen (Spice, sog. Räuchermischungen bzw. Kräutermischungen) kurz vorgestellt. Diese haben eine gleichwertige bis deutlich stärkere Marihuana Wirkung:

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Zunächst einmal ist klarzustellen, dass jeder Hanfsamen zum Keimen immer einen Impuls durch Feuchtigkeit in einem lichtgeschützten Umfeld benötigt! Es gibt zahlreiche Methoden, den Samen der Hanfpflanze zum Keimen zu bringen. Die erfolgreichste und auch von uns seit Jahrzehnten bewährteste Methode ist, den Hanfsamen keimen zu lassen ganz einfach mittels der „Küchenpapiertücher-Methode“. Es existieren aber auch noch andere Vorgehensweise um mit hoher Erfolgsquote Cannabis Samen keimen zu lassen. Wir empfehlen jedoch die Nasspapiermethode.

Übrigens: Wenn Du immer noch keine Marihuana Samen hast und folglich Hanfsamen kaufen willst, dann klicke doch den Link. Dort informieren wir in dem größten deutschsprachigen Artikel zum Thema Hanfsamen bestellen, wo man Cannabissamen möglichst sicher und diskret auf welche Weise kaufen kann. Außerdem listen wir dort die besten Cannabissorten fürs Indoor Growing, den Outdoor Grow und auch der Autoflowering Samen in einem großen Hanfsorten-Vergleich.

Hanfsamen keimen lassen

Um die teuer gekauften Hanfsamen keimen zu lassen, kommen verschiedene Arten des Keimvorgangs infrage. Diese seien folgend vorgestellt, wobei wir vorausschicken möchten, dass wir die erste Methode zum Cannabis Samen Keimen den Vorzug einräumen.

hanfsamen keimen mit spross
So sehen gekeimte Hanfsamen aus

Hanfsamen keimen in feuchten Papiertüchern

Dies stellt unserer mehrjährigen Erfahrung nach die mit Abstand beste und simpelste Methode dar, um problemlos Hanfsamen zum Keimen zu bringen. Hunderte von Marihuana Samen haben wir auf diese Weise schon erfolgreich zum Keimen gebracht!

Es werden zwei oder mehrere Küchenpapiertücher (da diese recht saugfähig, es geht aber auch Toilettenpapier) feucht gemacht (normales Leitungswasser genügt) und quadratisch zusammengelegt. Ein nasses Tuch kommt auf den Boden eines kleinen Tellers (Untertasse zum Beispiel), darauf kommen gut verteilt und sorgsam die Hanfsamen gelegt.

hanfsamen keimen zwischen papiertüchern

Hierbei darauf achten, dass die Cannabis Samen zum sicheren Keimen auch genügend Abstand untereinander haben! Manchmal kommt es vor, dass die Keimwurzel zu schnell austreibt und wenn man nicht ständig kontrolliert, können sich die verschiedenen Hanfsamen mit ihren Keimwurzeln ineinander verhaken. Diesen Knoten aufzulösen kann dann Schäden am Spross nach sich ziehen und den Homegrow gefährden. Daher: am besten mindestens 1cm Abstand zwischen den Hanfsamen beim Keimvorgang auf den feuchten Papiertüchern einhalten!

marihuana samen keimen auf feuchtem papiertuchAuf die Hanfsamen wird zum richtigen Keimen dann schließlich das andere nasse Papier gelegt und darüber ein gleicher Teller verkehrt herum gestellt – so kommt etwas Luft heran, aber kein Schmutz. Dieses „Ufo“ stellt man bei Raumtemperatur in einen Schrank und wartet einige Tage. Ganz wichtig hierbei: kein Sonnenlicht oder künstliches Licht von Zimmerlampen darf die Seeds beim Keimvorgangerreichen! Absolute Dunkelheit nämlich benötigen Hanfsamen zum Keimen (kurzes Nachsehen ist aber ok). Manchmal sprießen die ersten Weed Samen schon nach einem Tag, andermal keimen sie erst nach 1-2 Wochen (Regelfall: 2 bis 5 Tage Zeit benötigen Hanfsamen zum Keimen). Wir schauen bestenfalls zwei Mal täglich kurz nach, ob sie denn schon gekeimt sind. Dies ist dann der Fall, wenn die kleine weiße Wurzel aus den Hanfsamen herauskommt und mindestens einige Millimeter lang ist. Dann geht es weiter mit der Anzucht der Marihuana Samen (siehe dazu unten das Kapitel).

Wichtige Tipps für diese Methode des Hanfsamen Keimens:

  • Im Sommer oder warmen Räumen kann es vorkommen, dass Papiertücher nach kurzer Zeit austrocknen. Dann unbedingt mit Leitungswasser nachgießen, sodass die Tücher wieder feucht sind. Ansonsten nämlich trocknen auch die Hanfsamen aus und der Keimvorgang ist fehlgeschlagen! Daher: täglich überprüfen!
  • Es kann aber auch das Gegenteil der Fall sein: Wenn durch zu wenig Kontrolle (und damit Luftaustausch) eine zu stickige, schwüle Luftfeuchtigkeit vorliegt, können die Papiertücher anfangen zu schimmeln. Dies geschieht allerdings weit weniger häufig als das Austrocknen der Hanfsamen (und das kommt ja schon nur durch faule, unachtsame Cannabis-Züchter zustande – mir ist es schon mal passiert ;). Bei Schimmel wird das Keimen der Hanfsamen bedroht, daher bei ersten Anzeichen sofort neue Tücher verwenden und die Teller gründlich abspülen. Die Hanfsamen dann vorsichtig umverlegen. Kommt aber wie gesagt in der Realität kaum vor, eher das Austrocknen.
  • Pro Cannabis Sorte bietet es sich an, immer nur ein Teller-Konstrukt („UFO“) zu verwenden. Darin legt man am besten ein Plastikschild mit Edding-Aufschrift der Hanfsorte oder auch einen Zettel, der aber in Frischhaltefolie eingewickelt sein muss (die Feuchtigkeit lässt die Schrift verwischen, ist mir schon oft passiert). So kann man die Cannabissorten stets auseinander halten und weiß immer, bei welchen Hanfsamen es sich um welche Marihuana Sorte handelt.

Cannabis Samen keimen im Wasserglas

Eine andere Möglichkeit Cannabis Samen keimen zu lassen, besteht in der sog. „Wasserglas-Methode“. Hier werden die Cannabis Samen zum Keimen einfach in ein Wasserglas circa 25°C lauwarmen Leitungswassers getan, welches für maximal 24 Stunden im Dunkeln steht und anschließend wird ebenfalls die eben beschriebene Papiermethode für das Keimen der Cannabis Samen angewandt.

hanfsamen keimen im wasserglas

Andere Cannabis Grower präferieren hierbei eine kleine Abweichung und handhaben den Keimvorgang der Cannabis Samen gänzlich im Wasserglas, was wie folgt aussieht:

Wie auch bei der ersten Variante der Wasserglas Keimung werden die Cannabis Samen in Glas voll Wasser getan und jenes in völlige Dunkelheit gestellt, bis die Marihuana Samen keimen. Dies geschieht üblicherweise in ungefähr drei bis fünf Tagen. Zu dieser Zeit sollte man zunächst kleine weiße Stellen an den Cannabis Samen sehen. Dies ist der Kopf der Keimwurzel, die nun beginnt, sich ihren Weg in die Freiheit zu bahnen um dem Homegrower eine dicke Gras Ernte zu bescheren. Innerhalb von wenigen Tagen wächst diese Wurzel zu einem länglichen weißen Spross heran. Sobald dieser eine Länge von mindestens 3 Millimeter erreicht hast, war das Cannabis Samen Keimen ein voller Erfolg. Sodann holt man die Cannabissamen aus dem Wasserglas und beginnt mit der Cannabis Anzucht (siehe unten).

Marihuana Samen keimen in der Erde

Eine weitere Methode zum Marihuana Samen Keimen lassen ist die ursprüngliche, nämlich die auch von der Natur seit Jahrtausenden angewandt wird. Einfach die Marihuana Samen 1cm tief in feuchte Erde stecken und warten, bis sie sprießen.

cannabis samen keimen in der erde und werden zum spross

Allerdings ist diese Methode zum Hanfsamen Samen Keimen sehr unsicher und oft mit Ausfällen verbunden, zudem muss sich die junge Pflanze den Weg erst suchen.

Es ist eindeutig die Methode der nassen Papiertücher zum sicheren Keimen von Marihuana Samen zu präferieren! Also Hanfsamen einfach in die Erde und abwarten ist eine ganz schlechte Idee – sie sei hier aber genannt, um euer Wissen zum Cannabis Anbau zu komplettieren.

Anzucht der gekeimten Hanfsamen

Bei der Aufzucht von den erfolgreich gekeimten Hanfsamen ist als erstes ein geeignetes, stets steriles und feuchtes Medium zu wählen. Das können Steinwolle, Oasis, PU-Schaum, Perlite oder ganz schlicht Anzuchterde sein. Letztere ist für alle Neulinge erste Wahl, da am einfachsten zu handeln.

Und auch hier gilt: billig ist beim Homegrow stets die schlechteste Wahl! Wenn man schon Hanfsamen keimen lassen hat und entsprechendes Geld investierte, wäre es töricht, jetzt irgendeine billige Baumarkterde für den Grow zu verwenden. Der Grund liegt ganz einfach darin, dass solche nicht auf die Bedürfnisse von Hanf optimierte Erde einerseits schlechte Qualität aufweist und andereseits (was viel wichtiger ist) viel zu viele Nährstoffe beinhaltet! Das heißt, dass der junge sensible Spross der gekeimten Hanfsamen in einer solchen Erde mit Überdüngung zu kämpfen hat und oft dadurch „verbrennt“. Ihr müsst euch vorstellen, wie es wäre, wenn man ein Neugeborenes Baby ab der Geburt jeden Tag mit Unmengen von Fastfood mästet – kein schöner Gedanke, nicht wahr? So verhält es sich auch bei Hanfsamen! Die beste Anzuchterde für Cannabis ist stets im Fachhandel zu kaufen. Zum Beispiel „Light Mix“ vom Hersteller BioBizz (mein Favorit). Dort kosten 20 Liter round about 7 Euro (iirc).

Zur Not kann man aber auch im Baumarkt spezielle Anzuchterde kaufen. Zum Beispiel „Compo Sana Anzuchterde“ ginge auch – aber die beste Wahl für Cannabis Pflanzen ist stets Growerde aus dem Growshop (kostet auch nicht wesentlich mehr als normale gute Erde aus dem Baumarkt, bringt aber viel bessere Ergebnisse). Wenn die Hanfpflanze dann den ersten Topf (0,2 bis 1l) durchwurzelt hat, kann sie in normale Growerde in einen größeren Topf umgetopft werden.

Jiffys trocknen schnell aus und sind für Sämlinge eher weniger geeignet denn für Stecklinge – einige setzen darauf, dann aber mehrmals am Tag kontrollieren, ob die Cannabis Samen im Jiffy nicht ausgetrocknet sind weil eben jener zu schnell trocken wurde (im Bedarfsfall nachwässern). Für Anfänger würden wir aber davon abraten, nach dem Hanfsamen keimen die Cannabis Seeds in Jiffys anzuziehen!

Ist die weiße Keimwurzel aus dem Samen entsprungen und 2-3mm lang, so muss man sofort den Hanfsamen einsetzen in das gewählte Medium! Hierzu wird ein etwa 1cm tiefes Loch in die Anzuchterde mit bspw. einem Stift gebohrt, in das der gekeimte Samen mit der weißen Wurzel nach unten (!) vorsichtig (am besten per Pinzette!) eingesetzt wird. Hier vorsichtig vorgehen, da die Keim-Wurzel sehr empfindlich ist und leicht abbricht.

Nun wird ganz locker etwas Erde oben drauf getan sowie etwas Wasser herauf gegossen und nach ein zwei Tagen zeigen sich die ersten Keimblätter des Hanfsamens. Ab diesem Zeitpunkt muss spätestens beleuchtet werden, wobei beim Indoor Growing optimalerweise Leuchtstoffröhren (LSR) einige cm über der Jungpflanze hängen (sind auch besser für die Anzucht geeignet!) und eine NDL (wäre aber Stromverschwendung) mindestens 100cm wegen Verbrennungsgefahr von den Kleinen Hanfpflänzchen entfernt sein sollte.

Zudem sollte gleich mit einem Ventilator belüftet werden, um keinen Spargelwuchs zu provozieren. Hierbei aber darauf achten, dass der Ventilator NICHT direkt auf die junge Marihuana Pflanze gerichtet ist (sonst Windbrand mit Todesfolge möglich), sondern auf die Wand richten. Die dabei erzeugte Umluft genügt, dass die Cannabispflanze in Bewegung gerät und einen kräftigen Stamm bildet (man muss die Umwelt und natürlichen Bedingungen eben so gut es geht Indoor künstlich simulieren!).

Der Sämling muss nun behutsam hochgezogen werden, was am besten witterungsgeschützt Drinnen („Indoor Growing“) in einer dafür hergerichteten Growbox (bzw. Anzuchtbox) geschehen sollte – während dieser Anfangsphase des Homegrowing benötigt man noch keinen Aktivkohlefilter zur Filterung der Luft, da die Hanfplflanzen hier noch nicht anfangen zu stinken (das tun sie erst nach einigen Wochen).

Eine Anzucht nach dem Keimen der Hanfsamen auf der Fensterbank oder dem Fensterbrett (oder Balkon bzw. Garten) ist im Frühjahr und Sommer kein Problem (bestenfalls aber immer im kleinen Minigewächshaus um Schädlinge und schwere Regentropfen fernzuhalten)! Wegen der Lichtverhältnisse jedoch kann man gekeimte Hanfsamen nicht im Herbst oder gar Winter auf diese Weise anzüchten, weil sie in dieser Zeit von der Sonne das Signal zur Blütenbildung bekommen und somit keine richtige Wachstumsphase erhalten.

Anzucht nach dem Hanfsamen Keimen

Das war bis jetzt eine gröbere Zusammenfassung. Nun gehen wir etwas mehr ins Detail, wie man nach dem Hanfsamen keimen die Anzucht der Hanfpflanzen am besten gestaltet und was es darüber alles zu wissen gibt.

Die Anzucht oder auch Vorzucht ist die erste Wachstumsphase der Hanfpflanze überhaupt, egal ob wir aus Hanfsamen ziehen oder von Stecklingen growen; die ordentliche Anzucht der Kleinen ist der erste richtige Schritt beim Growing und erfordert bereits größte Achtsamkeit. Alle Beginner und Anfänger sollten stets das Medium Erde benutzen, da hier die Gefahr von Fehlern relativ gering ist und Fehlschläge nicht so gravierende Auswirkungen wie auf hydroponischen Systemen haben.

hanfsamen anzucht zeichnung

Die Topfgröße wird bei der Anzucht immer kleingehalten; maximal 1 Liter. Von einer Aufzucht draußen („Outdoor Grow“ in der Wildnis) ist zumindest in den ersten Wochen abzuraten, da selbst der robuste Hanf als Jüngling den Gefahren der Natur kaum gewachsen ist. Vorzucht findet also bevorzugt Indoor (Kunstlicht, Wintergarten, Fensterbank, Gewächshaus,..) statt – die ersten Wochen sieht man der Cannabispflanze ihre hanftypische Wuchsform auch nicht an und kann relativ gefahrlos angebaut werden. Vorsicht aber bei zu langer Vorzucht ohne AKF: alle Hanfsorten stinken früher oder später auch in der Vegetationsphase (etwa nach 3 Wochen beginnt es Weed typisch zu müffeln).

Anzucht von Hanfsamen

Nach dem erfolgreichen Bestellen der Hanfsamen lässt man sie vor dem eigentlichen Grow Beginn am besten schon vorkeimen. Einige unbedarfte Hanfzüchter stecken zwar den Cannabis Samen einfach so in die Erde und bringen ihn durchs Gießen zum Keimen. Für den Anfänger empfiehlt sich allerdings, die Marihuana Samen bis zum Keimen in feuchten Papiertüchern (Küchenrolle, Klopapier, Taschentuch) oder einem Glas Wasser bei ständiger Dunkelheit (wichtig) zu belassen (siehe oben).

anzucht von hanfsamen nach dem keimen

Sobald die weiße Keimwurzel aus der braunen Samenhülle hervorsprießt, ist es an der Zeit ein 1-2cm tiefes Loch in der Anzuchterde auszuheben. Nun wird der gekeimte Hanfsamen vorsichtig (am besten eine Pinzette verwenden) in das Loch gelegt und mit Erde beträufelt. Außerdem ein kleiner Schluck Wasser oben drauf (ohne Dünger). Bei Cannabis-Zucht unter Kunstlicht wird dieses nun angeschaltet und ein Wachstumszyklus von 18 Stunden Licht und 6 Stunden Dunkelheit per ZSU (Zeitschaltuhr) eingerichtet.

Anzucht von Hanf Stecklingen

Voraussetzung zum Homegrow per Cannabis-Steckling ist hier ein bewurzelter Steckling, der vorsichtig in Anzuchterde eingepflanzt wird und mit klarem Wasser (am besten mit Wurzelstimulanz versetzt, kein Dünger) begossen. Wichtig ist hierbei den „Schock“ beim Umtopfen relativ gering zu halten, in dem die Luftfeuchtigkeit auf keinen Fall unter 50% liegen darf, die Temperatur nicht zu hoch ist und der Abstand zur heißen Lampe erst einmal großzügig ausfällt. Am besten die Luftfeuchtigkeit bei mindestens 70% halten, sonst gehen die Stecklinge ein. Warum? Weil sie noch kaum über eigene Wurzeln verfügen und das benötigte Wasser aus der Luft beziehen.

steckling anzucht

Welches Klima?

Im Gegensatz zur Blüte hat eine hohe Temperatur im Wachstum beim Cannabis Anbau jenseits der optimalen 25°C keine besonders gravierenden Auswirkungen, zu niedrige Temperaturen unter 16 Grad können das Wachstum der Marihuana Pflanzen hingegen stark verlangsamen (Vorsicht in Winternächten!). Viel wichtiger ist für wachsendes Cannabis eine hohe Luftfeuchtigkeit über 50%, damit die Kleinen nicht austrocknen und prächtig gedeihen. Das gilt sowohl für Stecklinge wie auch für Hanfsamen.

Zum Check des richtigen Klimas empfiehlt sich ein elektronisches Messgerät, das sowohl Temperatur als auch Luftfeuchtigkeit im maximal und minimal gemessenen Bereich anzeigt; also auch die Verhältnisse während der Dunkelphase erfasst (kostet ca. 10 Euro).

Welche Erde?

Viele machen hier den Fehler und sparen am wirklich falschen Ende. Aus vielerlei Gründen muss man gerade in der Cannabiszucht vor allem in der Frühphase auf hochwertige Erde zurückgreifen. Um den jungen Setzling (Steckling) oder Keimling (Hanfsamen) nicht die frischen Wurzeln zu verbrennen, darf die Erde maximal schwach vorgedüngt sein. Das heißt, es kommt nur spezielle „Kräutererde zur Aussaat“ oder „Composana Anzuchtserde“ (Baumarkt) oder gleich die beste Variante „Light Mix“ von Bio Bizz (Growshop) in Betracht. Jede Anzuchterde aus dem Growshop eignet sich für das Wachsenlassen der Hanfsamen nach dem Keimen, nicht aber jede Erde aus dem Baumarkt!

Schlechte Erde ist nicht nur überdüngt, sondern bringt oft auch Schädlinge und Krankheiten mit in den sauberen Growschrank. Also keine Supermarkt-Erde, sondern wenn überhaupt „Composana“ aus dem Baumarkt oder am besten gleich Allmix-Erde aus dem Growshop.

Welches Licht?

Wer ohne Kunstlicht drinnen vorzieht („Fensterbankgrow“), sollte wegen der Lichtintensität frühestens im April und spätestens im Juni (Juli geht manchmal auch noch) beginnen und für einen relativ gleichbleibenden Nacht-Tag-Rhythmus sorgen (Nachts kein Zimmerlicht). Ist aber suboptimal. Cannabis Pflanzen mögen kein Störlicht während ihrer Dunkelphase. Oder mögt ihr es, wenn jemand einen Scheinwerfer nachts in euer Bett stellt? Eben!

Für die Vorzucht der gekeimten Hanfsamen sowie Stecklinge beim Homegrow eignen sich unter Kunstlicht am besten Leuchtstoffröhren (LSR) im 830, 840 und/ oder 865er Spektrum (865er ist zu empfehlen da so mehr Verzweigung).

Weniger geeignet sind NDLs (Natriumdampflampen – für die Blüte konzipiert, kaum Blauanteile im Licht die aber Cannabis während der Wachstumsphase braucht), die viel zu hohe Temperaturen, einen großen Lampenabstand und zu hohe Stromkosten für die Phase der Hanfzucht (verhältnismäßig gesehen) generieren. Wenn man schon mit hunderten Watt die Vegetation befeuern möchte, greift man auf eine MH Lampe (viel Blauanteil) zurück.

Meiner Meinung nach sind aber die beste Wahl Leuchtstoffröhren oder noch besser eine PLL-Armatur von 2 x 18 Watt bis zu 2 x 80 Watt (von „Secret Garden“ zum Beispiel), mit der sensationelle Ergebnisse bei geringem Stromverbrauch und geringer Hitzeentwicklung zu verzeichnen sind.

Statement zum Schluss des Artikels „Hanfsamen keimen“:

In diesem Text haben wir alles Wissensnotwendige zum richtigen Hanfsamen keimen zusammengefasst und für euch aufbereitet. Wer Cannabis Samen kaufen möchte, der tut dies ebenso wie den Cannabisanbau auf eigene Gefahr. Bitte beachtet die Gesetze in eurem Land und brecht sie nicht. Wir rufen auch nicht zu illegalen Handlungen auf oder verherrlichen Drogen. Sollte darüber ein Missverständnis aufgetreten sein, so ist dieses hiermit ein für alle Mal aus der Welt geschafft! Ein klarer Kopf ohne jeglichen Rausch ist die beste Option, die man in Betracht ziehen kann. Überdies lassen sich auch zum bloßen Essgenuss Hanfsamen bestellen – freilich dann nicht solch teure Exemplare.

hanfsamen keimen massenhaft auf papier

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