Magic Mushrooms Erfahrungen (Tripberichte)

Auf dieser Seite findet ihr viele Magic Mushrooms Erfahrungen und Trip-Berichte, die ständig aktualisiert und in der Sammlung erweitert werden. Sie sind seit Urzeiten Bestandteil der menschlichen Kulturgeschichte!

Gerne könnt ihr im Kommentarbereich auch eure eigenen Erfahrungsberichte mit Zauberpilzen als Tripbericht hinterlassen (siehe auch übernächsten Abschnitt).

Magic Mushrooms kaufen – Preisvergleich

Bevor es aber richtig los geht mit den Tripberichten, wollen wir uns ganz kurz der Basis dafür widmen: Dem Magic Mushrooms kaufen. Im eben verlinkten Artikel findet ihr dazu alles ganz ausführlich geschildert, daher folgend nur einige Produkte und grundlegende Informationen hierzu.

Wichtig zu wissen ist, dass das Zauberpilze bestellen reibungslos funktioniert und das Päckchen zuverlässig beim Endkunden angelangt. Der Grund: Innerhalb der EU gibt es keine Zollkontrollen und die Polizeihunde können überdies den Wirkstoff psilocybinhaltiger Pilze nicht wittern. Am besten erfolgt der Kauf beim führenden Magic Mushroom Shop Europas, dem Shayanashop.

Hier die beliebtesten Mushrooms und halluzinogenen Produkte:

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Halluzinogene Pilze benötigen unbedingt eine Feinwaage für den korrekten Konsum und Trip! 8,50 €
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(Preise: Stand 2017, geringe Änderungen zwischenzeitlich durchaus möglich)

Einführung

Folgend sind hier nicht nur Internet- und eigene Erfahrungsberichte über den Konsum von psychoaktiven Pilzen mit Psilocybin als Wirkstoff gesammelt, sondern auch kurze Erlebnisberichte von historischen Personen aus Lexika etc. entnommen und präsentiert – dabei wird ersichtlich, wie unterschiedlich die Bandbreite der Pilzwirkung während des Magic Mushrooms Trips ausfallen kann und wie eng verknüpft sie mit unserer aller Kulturgeschichte sind. Es ist der Bericht einer Magic Mushrooms Erfahrung von unglaublichen 7 (sieben!) trockenen Gramm Mushrooms eben zu finden, wie die Erfahrung eines "normalen" Trips von 2-3 Gramm, aber auch eine Langzeit-Magic Mushrooms Erfahrung, bei der jemand die Psilocybin Pilze 30 Tage lang am Stück konsumiert hatte und seine Erfahrungen aus diesem pschedelischen Experiment eindrucksvoll beschreibt.

magic mushrooms erfahrung
Magic Mushrooms Erfahrung als Tripberichte hier lesen!

Vorab: wenn Du eine eigene mitteilenswerte Magic Mushrooms Erfahrung mit Zauberpilzen gemacht hast, kannst Du sie hier im Blog gerne veröffentlichen und als Tripbericht einschicken:
tripbericht-einsenden/

DANKE! Alternativ findet ihr das Einsendeformular auch am Schluss des Artikels.

Zu Beginn ist man gut damit beraten, immer in Gesellschaft mit vertrauten Menschen Pilze essen, bestenfalls in ruhiger Lage mit genügend Abstand zur Zivilisation – sollte man nämlich bspw. vor Glück freidrehen (wie dieser Herr nackt in einem Stadtpark), dann wird das nicht nur peinlich, sondern kann auch die Polizei auf den Plan rufen. Nach etwas Erfahrung wird es später dann auch kein Problem geben alleine auf halluzinogenen Pilzen zu trippen.

Folgende Stichwörter werden in diesem Aufsatz hinreichend und detailverliebt behandelt, sodass jeder Pilzgourmet auf seine Kosten kommt:

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Magic Mushrooms Erfahrungen

Der erste in der westlichen Literatur veröffentlichte Erfahrungsbericht mit einem Psilocybin-haltigem Zauberpilz als niedergeschriebene Magic Mushrooms Erfahrung stammt von , dem Begründer der . Dieser beschrieb seinen Zauberpilze Trip 1957 wie folgt:

„Die Visionen kamen, ob wir die Augen offen oder geschlossen hielten. Sie waren von lebendiger Farbe, immer harmonisch. Sie begannen mit kunstvollen Ornamenten, dann entwickelten sie sich zu Palästen mit Gärten und Arkaden, über und über mit Edelsteinen besetzt. Darauf sah ich ein mythologisches Monster einen Wagen ziehen. Später schienen sich die Hauswände aufgelöst zu haben, und mein Geist flog davon. Ich schwebte in der Luft und betrachtete eine Gebirgslandschaft, über die gemächlich eine Kamelkarawane zog. Berge türmten sich in Kaskaden bis zum Himmel auf. Die Visionen waren weder verschwommen noch ungewiss, die Linien und Farben waren so scharf, dass sie mir wirklicher erschienen als alles, was ich je zuvor mit meinen Augen gesehen hatte. Ich sah die Archetypen, die Platonischen Ideen, den unvollkommenen Bildern der Alltagswelt zugrunde lagen.“

Kurze Magic Mushrooms Erfahrungen und Tripberichte mittels psilocybinhaltiger Zauberpilze:

Als Hinführung folgend ein paar anekdotenhafte, kurze Eindrücke und Erfahrungsberichte einer Zauberpilz Erfahrung und ihrer geistigen wie medizinischen Wirkung. Diese sind wie auch der Tripreport Wassons aus Christian Rätschs Klassiker "Lexikon der psychoaktiven Pflanzen" im Kapitel über die "hallunizogene Pilze" entnommen.

Maria Sabina 1980 (beschreibt eine Magic Mushrooms Erfahrung als Pilzschamanin):

„Die Pilze geben mir die Macht, alles umfassend zu sehen. Ich kann bis zum Ursprung hinabblicken. Ich kann dorthin gehen, wo die Welt entspringt. Der Kranke wird gesund, und die Angehörigen kommen und besuchen mich dann, um mir zu sagen, dass eine Erleichterung eingetreten ist. Sie bedanken sich und bringen mir Schnaps, Zigaretten und ein bisschen Geld mit.“

 „Wahre Halluzinationen“ 1989 von Terence McKenna:

„Dieser Pilz ist ein transdimensio­naler Eingang, den verschmitzte Feen ein wenig haben offenstehen lassen, damit ein jeder eintritt, der den Schlüssel finden kann und die Kraft zu benutzen wünscht – die Kraft der Vision diesen besonde­ren und natürlich vorkommenden psychoaktiven Komplex genauer zu erkunden.“

 „Der Weg nach Eleusis“ 1984 von R. Gordon Wasson (Pionier der ersten niedergeschriebenen Magic Mushrooms Erfahrung) :

„Wenn man dann im Bann des Pilzes ist, der Musik zuhört und die Visionen schaut, wird einem eine seelenerschütternde Erfahrung zuteil: man erinnert sich an den Glauben gewisser früher Völker, wonach Pilze, die heiligen Pilze, von Parjanya, dem arischen Gott des Blitzes, auf göttliche Weise in der Sanften Mutter Erde gezeugt werden.“

Magic Mushrooms Erfahrung
Eine psychedelische Magic Mushrooms Erfahrung mittels "magische Trüffel" machen – in Holland völlig legal!

Heftige Magic Mushrooms Erfahrung (7 Gramm Cubensis!) #1

(Tripbericht einer Ich-Auflösung von einem Blog-Leser)

Dieser Magic Mushrooms Erfahrung – bzw. Tripbericht zu Zauberpilzen und einer damit einhergehenden, ersten und meiner bisher einzigen Ich-Auflösung liegt nun schon viele, viele Jahre zurück. Ich erinnere mich trotzdem in vielen Einzelheiten an dieses unvergessliche wie unvergleichliche Erlebnis. Ich war zu diesem Zeitpunkt etwa 17 Jahre alt und hatte schon einige Erfahrungen mit psychoaktiven Pilzen gesammelt.

Anmerkung Jizak: Dieses Alter ist viel zu jung, selbst für nur 1 Gramm. Macht das bloß nicht nach, der Tripbericht-Schreiber ist hiermit sicher kein gutes Vorbild! Pilze sind nichts für Kinder oder Jugendliche.

Das erste Mal aus einem Headshop (!) als sog. „Pilzschokolade“ zusammen mit meinem damals besten Kifferfreund – es war für uns beide das erste Mal und ein unglaublich intensives, nie gekanntes Erlebnis. Ziemlich rasch fand ich Gefallen am „Fleisch der Götter“ und so bestellte ich mir meine erste Zauberpilz-Growbox. Schon beim ersten Versuch war die Zucht der Zauberpilze im Mushroom Growkit zur Erlangung einer tiefgründigen Magic Mushrooms Erfahrung von Erfolg gekrönt und ich hatte plötzlich Unmengen von magischen Pilzen vorrätig. Wohin damit? Na in mich natürlich!

Als Philosoph und Grübler bevorzuge ich das Trippen ohne Menschen ganz allein, auch wenn das damals beim nachfolgenden Vorhaben eventuell etwas riskant gewesen ist – denn ich wollte unbedingt eine ultimative Erkenntnis- und Erfahrungsstufe im Psilocybin Pilzrausch erleben, sodass ich etwas mehr als 7 Gramm (!) trockene Zauberpilze aus dem Growkit vom Typ Psilocybe Cubensis völlig allein in der abgeschiedenen Wildnis auf einer Decke konsumierte. Die letzte Mahlzeit lag viele Stunden zurück und so flutete das Psilocin in gewohnter Erfahrung auch recht schnell an. Ich lächelte unentwegt, aber gähnte auch und bekam dadurch tränende Augen – ein Phänomen, dass öfters bei Pilzkonsumenten zu beobachten ist und vielleicht eine Abwehrreaktion des Körpers zur Entleerung des „Giftes“ über Körperflüssigkeiten darstellt.

Jedenfalls legte ich mich dann einfach auf meine Decke und starrte in den wunderschönen Nachmittagshimmel eines Frühjahrtages. Sofort formte sich jede Wolke wie schon in anderen Zauberpilz-Trips zuvor erlebt zu einem fassbaren Ding – einem Elefanten, einem grinsenden Kater oder ein riesiges Wolkenauto. Da das Zeitgefühl völlig verschwand, kann ich leider nicht abschätzen, ab wann die Wirkung der psilocybinhaltigen Pilze „richtig krass“ wurde. Zunächst aber kann ich mich noch gut erinnern, wie auf einmal als nie gekannte Halluzinationen rotierende Lichtgestalten wie Götter am Himmel erschienen, oder besser gesagt: zwischen mir und dem Himmel, auf mich niederblickend – schon bis hierher waren die Eindrücke anders, intensiver, als sonst und damit eine nie gekannte Zauberpilz Erfahrung (aber es sollte noch viel krasser kommen!).

Schon kurze Zeit später folgte dann einer der intensivsten Momente meines ganzen Lebens: mein „Ich“ begann sich aufzulösen, das heißt, mein „Seelen-Ich“; das, was in der Szene ganz klassisch als "Ich-Auflösung" durch Drogen beschrieben wird (). Dass man als materieller Körper noch existierte und da war – daran bestand kein Zweifel. Aber der Gedanke an ein „Ich“ hatte auf einmal keine Grundlage mehr, keinen Vergleichshorizont, keinen Wert mehr. Man war mit dem ganzen Kosmos verschmolzen, man wusste, dass es kein ich geben kann, sondern dass dies nur eine Illusion ist; ganz so, wie es Buddha schon lehrte [Nachtrag: aus heutiger Sicht ist das so zu bewerten – damals im Rausch der psychoaktiven, magischen Pilze hatte man solch klare Gedankengänge natürlich nicht!].

Dieser Zustand war nicht nur völlig neu, sondern auch komisch; so versuchte ich mich partout an irgendetwas festzumachen, mich an irgendetwas zurückzuhangeln zu „meinem Ich“. Ich weiß noch, wie ich die Namen verschiedener Schulkameraden durchging und anhand derer versuchte, „mein Ich“ wieder greifbar zu machen. „Hä, wer ist denn ICH, wer soll das bitte sein, wo ist ICH, wie ist ICH?“ – solche Fragen schossen mir durch den Kopf. Der völlige Verlust des Egos ("Egotod", "Ich-Auflösung") war im Nachhinein eine unglaublich lehrsame Zauberpilz Erfahrung, dessen Zustand auf dem „Peak“ vielleicht grob geschätzt 1 bis 2 Stunden anhielt – schon im Buddhismus ist es ja wie bereits angedeutet Teil des Ziels der Erleuchtung, (nüchtern) zu erkennen, .

Nach den ersten Wirrungen um mein nicht fassbares "Ich" hörte "ich" ( ;) ) klassische Musik auf dem MP3-Player und hatte dazu die ganze Zeit stark visuelle Bilder des Gehörten im Kopf, etwa welche soziale Bindung oder Konflikt des Komponisten diesem Werk zugrunde liegt. Ich hörte klagende und ehrerbietende Wörter aus den einzelnen Klängen heraus – die Lieder stellten sich für mich wie eine verschlüsselte Erzählung dar, deren Decodierung mir nur der Zauberpilz bzw. die  Magic Mushroom Wirkung gestattete – und der Erfahrungsbericht darüber erlaubt mir zudem eine aufschlussreiche Selbstreflexion im Nachinein.

Irgendwann, als es dämmerte und langsam dunkel wurde, kam ich mehr und mehr zu mir und fing an zu begreifen, was da eigentlich die letzten Stunden in meinem Kopf nach dem Pilzkonsum passiert ist. Ich packte meine Sachen und trat den Heimweg an. Seit dem habe ich nie wieder eine solch hohe Menge an getrockneten Magic Mushrooms zweck Trip gegessen und auch niemals wieder eine Ich-Auflösung gehabt. Vielleicht wird es mal wieder Zeit – dann wird wieder diese Erfahrung als Tripreport euch geschildert und hier zum Jizak eingeschickt ;)

Zauberpilze Tripbericht #2

Ein weiterer Zauberpilze Tripbericht der Pilzsorte "Psilocybe Semilanceata" folgt als etwas kürzer geschilderte Magic Mushrooms Erfahrung eines "Spitzkegligen Kahlkopfs" – dem "Deutschen Zauberpilz" quasi, weil er auch auf den heimischen Wiesen (bevorzugt Kuhweiden) wächst und viel Wirkstoff als Psilocybin Pilz mit sich führt; kann also ganz einfach in der Natur gesammelt werden (aber Vorsicht, die Identifizierung von halluzinogenen Pilzen in der Natur sollte man niemals alleine und schon gar nicht als Anfänger bzw. Pilz-Laie vornehmen!).

Autor: Alice Wunder (Danke! Sein interessanter Blog ist übrigens einsehbar)

Vorerfahrung: Mehr als 5 Trips mit Pilzen, gute mit Stropharia Cubensis, schlechte mit Überdosis Hawaiianischer Pilze, botanischen Namen kenn ich nicht, halt die Hawaiianer aus Holland. Dann langsames herantasten mir geringen Dosen (ca. jeweils 10 Stück) Psilocybe semilanceata. Sehr geringe Vorerfahrung mit Meditationstechnik (Za zen, Kung Fu/Tai Chi). Seit der Grundschule Musikunterricht an verschieden Instrumenten, Erfahrung in einer Gruppe zum grooven zu kommen. Hatte aber zu dem Zeitpunkt noch nie wirklich getanzt.

Alter: Ich muss so 22 oder 23 Jahre alt gewesen sein.

Dauer ca. 6 Stunden

Set: Abenteuerlustig, neugierig, ängstlich

Setting: Bei meinen Eltern zu Hause im Jugendzimmer, wohnte aber nicht mehr dort. Nachmittags, heller Tag. Mental durchaus vorbereitet, ich wollte halt abfliegen. Die Gelegenheit des freien Hauses ergab sich aber relativ spontan.

Dosis: Psilocybe semilanceata, selbst gesammelt auf der Pferdeweide im Herbst, Dosierung war ca. 1 g/30 Stück getrocknet, gegessen auf nüchternen Magen.

Mischkonsum: Kiffen (Cannabis) beim runterkommen, während des Magic Mushroom Trips hab ich glaub ich nichts geraucht.

Der ganze Magic Mushrooms Erfahrungsbericht:

Wie so ein Trip los geht, ist in einem Erfahrungsbericht im Nachhinein schwierig zu beschreiben. Die trockenen Pilze schmecken halt echt eklig. Der üble Geschmack bleibt und wird zunächst stärker. Auch leichte Übelkeit setzt ein. Immer so 20, 30 Minuten nach der Einnahme geht der schlechte Geschmack auf einmal weg. Geist und Sinne sind klar, erregt und angespannt. Der Körper dagegen wird geschmeidig, als ob ich den vom Verstand beherrschten Alltagskörper gegen den Tierkörper eines Urmenschen getauscht hätte. Heute weiß ich, diesen Zustand nennt man wohl "tiefenentspannt". Es zieht eigenartig an allen Muskeln. Am ehesten vergleichbar mit einer kräftigen, medizinischen Ganzkörpermassage.

Als ich die psychedelischen Pilze nahm um eine tolle Magic Mushrooms Erfahrung zu erleben, war mein Bruder noch da. Der ist bis heute überzeugter Kiffer, konnte sich mit den Pilzen nie anfreunden und mochte es nie gern ansehen, wenn ich mich auf ins andere Land machte. Ich neigte dazu, in nervöse Panik zu verfallen und dann den Aufpassern mit meinen Ängsten auf die Nerven zu gehen. So sehr, dass ich wohl Leute richtig runterziehen konnte. Als die Wirkung einsetzte, wollte ich also wieder über meine Sorgen reden. Ich hatte hauptsächlich soziale Ängste, befürchtete "hängenzubleiben" und mein Leben nicht mehr geregelt zu kriegen.

Und Brüderchen tat das einzig richtige: Meinte nur was von wegen selber Schuld, musst das Zeug halt nicht fressen. Und haute ab, irgendwo entspannt Köpfe ziehen. Ich blieb allein mit Dizzy Gillespie und seinen durchgeknallten Be-Boppern in meiner Billig-Kompaktanlage.

Das folgende erlebte ich wie einen Traum, aber mit offenen Augen und absolut wach. Ein wenig so, wie wenn man nach nem langen Arbeitstag vor dem Fernseher in den Schlaf gleitet. Aber viel bewusster. Ich konnte gleichzeitig mein Zimmer ohne jede optische Halluzination wahrnehmen, während im Geiste die Visionen abliefen. Ich musste bewusst mit Hilfe meiner Konzentration die eine oder die andere Welt fokussieren. Als ob man im Hirn ein Stellrad für Entfernung/Blende/Tiefenschärfe gefunden hätte und anfängt damit zu spielen – aber wartet, es geht noch weiter, denn keine Magic Mushrooms Erfahrung endet "mal eben kurz", es dauert viele Stunden (3 – 8), bis die Wirkung des Psilocybin abnimmt (das sollte vor dem Konsum stets bedacht werden!).

Was mich zusammenhielt, war die Angst vor dem Kontrollverlust. Einmal war niemand mehr da, an den ich mich klammern konnte. Niemand, der sich mein Gejammer hätte anhören können. Und meiner Angst wurde langweilig, so ganz allein mit mir. Sie ging ihrer Wege. Meine Gedanken wurden ruhig, mein Körper entspannte sich. Ich konnte im Lotussitz verharren ohne dass es mir die Knie verbog. Meine Angst war ein wilder Flickenteppich, ein Mückenschwarm. Auf einmal wurde sie zu einem seidenen Schleier. Ganz ruhig und vernünftig sprach es:  Du hast selbstgesammelte Pilze gegessen. Du könntest also einen falschen erwischt haben und jetzt sterben.

In diesem Moment öffnete sich der Tunnel (Halluzination als intesivster Teil der Magic Mushrooms Erfahrung). Ich ging durch den dunklen Gang, gebaut aus Knochen und Schädeln, und ihr Material war Schatten. Der Tunnel führte abwärts, ich fiel, nein ich schwebte, glitt sanft hinunter in den Himmel. Dort war stille, Helligkeit, Heiterkeit. Ich saß auf einer Kugel. Mein Atem war die Kugel auf der ich saß. Mein Atem war der laue Hauch, der alles im Himmel bewegte und gleichzeitig in unbewegtem, vollkommenen Gleichgewicht hielt. Ich war allein dort. Ich war – glücklich trifft es nicht, nein: zufrieden, ruhig, friedlich.

Mein Atem floss dabei in einem kontinuierlich starken Strom. Ich atmete durch die Nase bei geschlossenem Mund. Es fühlte sich aber so an, also ob mein Mund offen wäre, nein, eher als ob ich gar kein Lippen mehr hätte.

Nach ca. drei, vielleicht auch 4 Stunden ist das ärgste vorbei. Oder ich hab mich an die Wirkung gewöhnt und ich fange aus Langeweile an, mich runterzukiffen. Tabak-Gras-Mische durch die Bong. Zuerst wirkt der Kif nicht, also überdeckt den Pilzrausch nicht. Passt aber und schmeckt phänomenal. Irgendwann kommt ein Kopf, den man spürt. Tabak kribbelt im Hinterkopf, Hanf wärmt von den Beinen aufwärts, holt Körper und Geist wieder auf die Erde zurück. Irgendwann abends im Bett verflüchtigte sich der letzte Rest der Pilze und ich konnte gut schlafen.

Magic Mushrooms Trip #3

Langzeit- Erfahrung-Bericht über Magic Mushrooms Trip regelmäßig konsumiert: nämlich 30 Tage täglich Zauberpilze!

Der folgende Langzeit Erfahrungsbericht als Magic Mushrooms Trip stammt vom User "Alice Wunderland" und wurde als Kommentar hier im Blog gepostet.

Einführung

Ich erinnere mich an einen Herbst, da war es fast 30 Tage am Stück nachts schön kühl unter 10° und vormittags schien die Sonne. Die kleinen Pilzhütchen trockneten bis Mittags an, leicht schrumpelig und schimmerten uns goldgelb entgegen. Jeden Tag aufs neue, am Platz den wir am Vortag abgeerntet. Jeden Tag anders, aber jeden Tag lustig. OK, wir waren froh, als der erste Frost dem ein Ende setzte…

Die Wirkung von Magic Mushrooms als Pilz-Trip im Dauerkonsum

– DAS VOLLE PROGRAMM, 30 TAGE TÄGLICH ZAUBERPILZE –

Magic Mushrooms Erfahrung
Eine Magic Mushrooms Erfahrung als Trip ist auch mit Fliegenpilzen möglich

Optische Halluzinationen, starke Emotionen, Freude über das Verstehen der Welt, Synästhesie auf allen Sinnen (Töne Schmecken, Gedanken Riechen, Gesichter lesen, Farben hören), Träumen und wach sein gleichzeitig – das sind die Grundmerkmale der Magic Mushrooms Wirkung. Und wenn ein treibender Rhythmus, am besten ein elektrischer Beat mit viel Bass dazukommt, dann bündelt die Musik all die Eindrücke, schmiedet sie zu einem himmlischen Schienenstrang, das Ich zerfließt und findet sich zu einem magischen Zug, der Antrieb ist die Energie von tausend Sonnen, in einem Augenblick rast der Zug ans Ende des Universums und der Mensch bleibt doch am selben Fleck und dreht sich um sich selbst in einem Ozean aus reiner Liebe.
Das alles gibt es tatsächlich nach dem zweiten oder dritten Tag Dauerkonsum nicht mehr. So ein großer Freudentaumel will vorbeireitet sein, Zeit und Ort müssen stimmen, Körper und Geist sollten fasten, je länger desto heftiger…

Anmerkung: eine solche Magic Mushrooms Erfahrung ist natürlich nur äußerst erfahrenen Zauberpilz Konsumenten vorbehalten!

30 Tage täglich Magic Mushrooms (deutsche Zauberpilze) sammeln und essen

Darauf hatten wir es auch gar nicht angelegt. Wir wollten nur Vorräte sammeln für den Winter. Aber beim Sammeln ist’s wie beim Kochen mit Wein: 10 ins Körbchen voller Erwartung ob der kommenden Magic Mushrooms Erfahrung und des Trip, dazu einen der Zauberpilze in den Sammler, 8 ins Körbchen, 2 gegessen. Der frische Pilz schmeckt ein wenig scharf und nach Wald und Wiese. Ein wenig Grusel vorm Fuchsbandwurm vergeht schnell (eine schöne Jägerin sagte mir auch später, der Fuchsbandwurm sei erfunden worden um Städter vom Wald fernzuhalten. Im Ernst: Gesammelte Wiesenfrüchte sollten zu Sicherheit auf 70° erhitzt werden). Das so 2, 3 Stunden durchziehen und es klingelt heftig unterm Schädeldach.
Und ja, die ersten zwei Tage waren am heftigsten. Man schleppt sich an einen sicheren Ort und verbringt den Rest des Tages mit seiner Lieblingsmusik.

Dann die Gewöhnung: Nach dem Ankommen auf der Wiese brauchte es nur 8 oder zehn Pilze und die Magic Mushrooms Erfahrung konnte beginnen, der Geschmack reicht eigentlich schon [und die erste Trip – Erfahrung wird wieder wachgerufen]. Ich spüre eine unterschwellige Erregung, ein Jagdfieber. Und die Sinne sind geschärft. Die gelben Pilze fangen an zu leuchten, nur für uns, damit wir sie besser finden.

Sonst passiert eigentlich nichts. Denkt man. Die Wolke im Augenwinkel, besteht die nicht aus wabernden Fraktalen? Das eigene Gesicht im Spiegel ist, nicht fremd, aber intensiv, die eigene Person verändert sich (und wird nie mehr die selbe, aber das war schon immer so, auch ohne Pilze nur mit fällt es mir auf). Das tägliche Gras wirkt nicht so wie es das mal tat. Aber in der Gesellschaft funktioniere ich tadellos. OK, damals erwartete die Gesellschaft, dass ich tags abgedrehte Texte lese und drüber schreibe & rede und abends essen, (Alkohol) trinken und (Gras) rauchen. Da ist ein Fundament aus Psilocybin fast förderlich. Suchtdruck kommt nicht auf. Es war uns mehr eine Verpflichtung.

Ein typischer Morgen im goldenen verstrahlten Oktober:
M ruft an: Ich war heut morgen wieder mit dem Hund raus…
Ich: Sind die immer noch da?
M: Mehr als gestern.
Ich: Langsam wird es anstrengend.
Gemeinsamer Entschluss: Stehenlassen darf man die kleinen Teufelchen eigentlich nicht. Also wieder raus.

Zwischendurch gibt es heftige Tage. Wir fangen an mit Zungenreden. (In den USA gibt’s radikale Christen, die machen das nüchtern). Dialoge im Rap-Tempo in einer Sprache, die wir beide nicht kennen. Ein älterer, sehr Trip -Erfahrener (mit viel Magic Mushrooms Erfahrung ausgestatteter) Freund schaut sehr besorgt, als wir es ihm vorführen. Wir lassen es also bleiben.

Irgendwann merken wir, dass es genug ist. Einmal sitzen wir nachts im Wald. Wir wollen zaubern, haben Trommel und Rassel dabei. Aber der Start will nicht gelingen. Die Freude fehlt, nur matschige nebelige Breitheit und schlechte Laune.
Dann kam der Frost und ich hatte für längere Zeit keine Lust mehr zum Reisen.

Was ich bei dieser Magic Mushrooms Erfahrung lernte:
Man braucht nicht viel, um den Trip anzukurbeln. Wo ich hier sitze und mich erinnere kriecht die Erinnerung spürbar meine Wirbelsäule hoch, legt sich von hinten um meinen Schädel wie eine durchsichtiges Seidentuch.

[Zauberpilze respektive Magic Mushrooms Erfahrungen als Tripbericht und Erfahrungsbericht sind niedergeschrieben dann eben doch sehr aufschlussreich für angehende Konsumenten – sie eröffnen neue Perspektiven und können ebenso ungeahnte Hinzugewinne für den psychedelischen Philosophen aka Psychonauten bergen]

Update: ein sehr lesenswerter und grandios geschriebener Erfahrungsbericht findet sich überdies noch hier

Eigenen Tripbericht einsenden

Hier deinen eigenen Pilz Tripbericht anonym einsenden und mit anderen Konsumenten teilen.
Nachtrag: an dieser Stelle sollte ein Formular stehen, doch das harmoniert nicht mit dem Recaptcha, sodass man dann nur erschwert Kommentare schreiben könnte. Ihr findet das Kontaktformular hier unter "eigenen Tripbericht einsenden".

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29 Kommentare




  1. // Antworten

    Also, ich habe alles gelesen, aber nichts verstanden.
    War für mich wie chinesisch.
    Allerdings – diesen Rauschzustand zu mindestens annähernd – kann ich gut nachvollziehen.
    Habe ihn schon mal erlebt mit Wein und Schlaftabletten. Da fliegt man auch ab und glaubt alles zu können.
    Die Pilze würden mich also schon reizen. Nur wie komme ich dran? Im Wald sammeln? Das könnte ein Desaster geben.


  2. // Antworten

    Nicht im Wald sammeln,sondern auf der Wiese!Einen Pilztrip kann man nicht beschreiben,man muss ihn erleben.Suche und Trippe seit dreissig Jahren.Die höchste Dosis ist 100mg gewesen.Aber vorsicht,dafür muss Set und setting 100 prozentig stimmen,aber ihr werdet das erlebte nie wieder vergessen.Für mich fängt ein richtiger Pilztrip erst ab 50mg an(gilt nur für erfahrene Tripper).Also gute Reise!


    1. // Antworten

      immer diese milligramm !
      heute, nach knapp 20 Jahren Abstinenz, hab ich den Entschluss gefasst, einfach mal wieder zu trippen. Die Dinger wachsen hier momentan fast auf jeder Wiese und irgendwie wäre es ja doch Verschwendung …

      Zu den Milligramm : So richtig los ging es eigentlich, als irgendein, naja, Freak mag ich ihn jetzt echt nicht nennen, also eher ein passionierter Pilzsammler … die Dinger für gutes Geld verkaufte. Ein Kumpel meinte, das ginge auch billiger. Also testeten wir alle "kleinen braunen Dinger", die hier so zu finden waren, bis wir endlich final auf den Semilanceate stiessen. Anfangs klapperten wir wirklich alle Wiesen ab, die Kahlköpfe standen mehr oder weniger fast überall. Bis wir eines Tages auf eine Wiese stiessen, die uns umhaute : teilweise 15cm grosse Kahlköpfe, in Flecken zu zwanzig bis fuffzig Stück, bei jedem "Hurra" kam fast zeitgleich ein "kann gerade nicht, hier ist alles voll!"
      Wie’s halt so kommt : eine persönlich zu verantwortende Dosis gleich ab Wiese, den Rest in einer Garage zum Trocknen gelegt. Das waren Trips, die man keinem beschreiben darf, oder kann … aber in der Garage hatten wir einen alten Opel Kadett komplett mit Zeitungspapier ausgelegt und der war auch wirklich komplett und ziemlich ohne Zwischenräume mit Pilzen belegt. Teilweise kamen wir zwei, dreimal am Tag und legten nach. Ich weiss nicht, ob das ganze für die geneigte Leserschaft noch verantwortungsvoll klingt, aber : wir haben Mengen vernascht, vor denen ich mich heute fürchten würde. Der Witz : die Trips waren nicht grossartig anders, nur eben mal klarer, mal länger, mal anders .. aber nie linear heftiger zur steigenden Dosis. Ich mag jetzt nicht übertreiben, aber für jene, die selber sammeln : fünfzig bis siebzig "Genossen" mit 15cm Länge und 3 cm Hut (ja, solche Dinger haben wir wirklich geerntet) waren keine Mutprobe für uns. Das wurde wirklich verspeist.
      Anmerken möchte ich lediglich den wirklich mit jedem Trip unangenehmer werdenden Geschmack. Eine Art Trip-Bremse ? Teilweise packten wir die Dinger in diese Käse-Scheibletten, um nicht geich wie die Weltmeister zu würgen.
      Hatte auch jemand diese seltsame Erfahrung des empfundenen Nasenblutens ? Also immer an die Nase fassen, weil es sich feucht anfühlt ? Unsere Triprunde, teilweise bis zu zehn Personen, hatte das öfters bemerkt. Auch diese seltsame Halluzination, sich beim Hinsetzen in etwas nasses zu setzen. Wiederum vom mehreren empfunden, erklären konnte es bis heute noch keiner.

      Ich würde den semilanceata jetzt nicht gleich in irgendwelche quasireligiösen Ebenen einordnen, aber der nächste (seit eeeewiger Abstinenz) Tripbericht folgt noch heuer ! :


      1. // Antworten

        Anmerkung :

        jene ElDorado-Wiese (Thüringer Wald, ca. 800üNN, Sommers bis Herbst ab und an paar Pferde zum abgrasen drauf, keine künstliche Düngung und nix) war das Jahr drauf, paar Jahre dazwischen immermal abgesucht und, vorhin erst abgelatscht, *komplett* frei von Pilzen.
        Ca. 2 bis 4 Kilo Frischpilze in 2h, danach auf Jahre nie wieder was ?
        Falls erfahrene Mykologen mitlesen : gibt es vielleicht eine Art Zyklus, oder ganz allgemein eine bestimmte Lebensdauer des Rhizoms ? Wir haben wirklich nur abgezupft, nicht gewütet. Die Dinger waren echt riesig, und danach war einfach nur noch Ebbe. Bis heute …


        1. // Antworten

          Nachtrag :

          Anfangs gings nach (irgendwo aufgeschnappter) Anzahl der nötigen Pilze für einen halbwegs guten Trip. Die persönliche Erfahrung : lieber bissl zuviel als zuwenig. Lieber komplett "drüben" als zwischen den Welten. Geschmackssache eben …
          Gutes Mittelmaß war irgendwann eine 3/4 gefüllte untere Folie von leeren Zigarettenschachteln mit gut getrockneten Pilzen. Hat sich keiner beschwert, dass nix ging, niemand tickte aus und verkauft haben wir auch nie. Ging alles im Tausch. Ob nun Grillparty oder auch mal Tausch gegen was härteres. Die damalige Zeit war eigentlich geprägt vom Gedanken, halbwegs experimentierfreudige Geister am bereits erlebten teilhaben zu lassen. Der Witz : diese Message kam irgendwie vom Pilz, so blöd das jetzt für die "unbefleckten" klingen mag. Die können sich auch nie im Leben jene Farben vorstellen, die auf Pilz möglich sind … aber ich will nicht abschweifen. Schön, hier noch was aktives gefunden zu haben.


      2. // Antworten

        Das sumpfige Gefühl kenn ich gut. Bei mir hatte das viel mit dem selber suchen zu tun. Den Tag mit Händen und Nase durch taufeuchte Wiese fahren, das kam mit auf den Trip. Bei Trockenware war das nie ausgeprägt, nur ein deutlicheres Körpergefühl für den leicht erhöhten Adrenalin-Schweiß.


        1. // Antworten

          diese "sumpfige" Assoziation höre ich jetzt das erste Mal, aber jede/r erlebt die Dingers schliesslich anders. Das mit dem "an die Nase fassen (fühlt sich wirklich an wie Nasenbluten!) konnten fast alle bestätigen, auch dieses "in irgendwas nasses setzen". Trat meist schon bei niedrigen Dosen auf. Bei höheren Dosen ist alles möglich. Von Geschmacks/Geruchs-Halluzinationen bis hin zu einem Baum, dessen Rinde aus flüssigen Kupfer zu bestehen schien. Ich stand da bestimmt paar Minuten und beobachtete fasziniert das Schauspiel, bis ich mich den Baum anzufassen traute. War am Ende alles in Ordnung, aber das Schauspiel war phantastisch ! :)
          Einmal, ich war auf eine ordentliche Dosis Kahlköpfe zu einer Technoparty. Ich musste auf Toilette. Als ich reinging, roch es auf einmal total echt wie frisch geduscht. (Club-Toiletten riechen eigentlich selten halbwegs ertragbar). Ich also stirnrunzelnd raus, wieder rein. und wieder : so richtig echt nach Duschgel gerochen. Habs dann aufgegeben, drüber nachzudenken und erstmal abgefeiert. Später schmeckte eine Cola kurzzeitig recht überzeugend nach Benzin, aber ich war ja vorgewarnt. Hab das erstmal so hingenommen und nach der Feierei blieb nichtmehr viel übrig vom Trip. Ich lebe noch, kann also nicht allzuviel falsch gemacht haben ;)


  3. // Antworten

    Bin gerne bereit eure Fragen bezüglich Spitzkegeliger Kahlkopf zu beantworten.Habe dreissig Jahre Erfahrung und bin gerne bereit mein Wissen mit euch zu teilen.Also meldet euch!


    1. // Antworten

      Interessant wäre, wenn Du konkrete Fundstellen des Spitzkegeligen Kahlkopfes nennen könntest, so wie semilancer. Dann könnten wir diese hier sammeln und der Allgemeinheit die zauberpilze näher bringen ;)


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        noch ein paar Erfahrungen aus längst vergangenen Tagen :

        – gute Sets/Settings : entweder daheim in der guten Stube, gerne bissl abgedunkelt, schön mollig warm, Musik von Pink Floyd und Räucherstäbchen. Da gehts gewaltig ab in den Kosmos. Oder bei sonnigen Herbstwetter hinten im Auto durch die Gegend fahren lassen. Der Anblick von den bunten Laubbäumen im Sonnenlicht … unbeschreiblich ! Schön auch am Lagerfeuer. Aber kalt sollte es eben nicht werden, das zieht meiner Erfahrung nach bissl runter und mensch ist ständig nur am überlegen, woandershin, ins warme zu kommen. Die fetteste Erfahrung kann natürlich eine gute Goaparty bieten, da passt meist *alles*.
        Wer mag :

        – Wer öfters trippt, bevorzugt mit ziemlicher Sicherheit die getrockneten Pilze. Anstatt die frischen einen nach dem anderen runterzukauen, einfach einen guten Hanfel der getrockneten kurz zusammenkauen, ab damit in die Backentasche und immer bissl drauf rumkauen, bis sich alles aufgelöst hat. Ich bin der Meinung, so wirken die auch schneller. Und der Geschmacksflash ist eigentlich nur am Anfang so arg, wenn alles noch auf der Zunge rumkrakelt.

        – nur in "sicherer" Umgebung trippen. Also keine Experimente wie : mal in der Schule ausprobieren, beim Einkaufen oder so ähnlich. Kann ganz lustig werden, aber auch verdammt nach hinten losgehen. Wenn mensch nur noch wegwill, weil die ganzen Eindrücke zeitweise zuviel werden, ist eine ruhige Umgebung Gold wert !

        – ich finde, Pilztrips und Kifferei passen nicht zusammen. Der Pilztrip ist einfach sauberer, klarer ohne THC. Auch nicht zum "runterkommen" kiffen, das kann meiner Erfahrung nach einfach nicht funktionieren. Mensch ist dann einfach nur noch verplanter, das versaut den Trip irgendwie.

        last but not least : die ständige Gähnerei … kann die hier jemand halbwegs sinnvoll begründen ? :)

        goldigen Herbst noch !


        1. // Antworten

          lustig! Die Gähnerei ist mir nur zu gut bekannt, und konnte bisher noch nirgends eine gute Theorie dazu lesen. Ich denke mir: durch das Gähnen (was ja an sich schon nicht wissenschaftlich geklärt ist) scheidet man AUCH etwas schneller das "gift" psilocybin aus dem körper aus, da man ja mittels Gähnen auch viel Tränenflüssigkeit verliert. Aber ob da Psilocybin drin ist/ ausgeschieden wird?


          1. //

            ich empfand psylicybin, bäocystin & Co eigentlich nie als Gift, was meinen Körper angeht. Wir haben wirklich bösartige Mengen probiert, bei einer Giftwirkung wie bei Amanita usw. hätte es uns wohl schon viel eher aus den Socken gehoben. Vor allem : niemand von uns hatte je wirklich einen "Kater". Wäre schön gewesen, den alten Paracelsus (die Dosis macht das Gift) mal bei einer Diskussionsrunde dabeigehabt zu haben ;) oder Leary … oder Mc Kenna.
            Momentan stapf ich alle paar Tage mal über die Wiesen. Der "kleine" steht eigentlich an vielen Orten, aber entweder sammeln auf den guten Wiesen allerhand Leutz oder das Jahr war wirklich nicht so gut für den Kahlkopf. Ewig lange warm und trocken, plötzlich Bodenfrost, jetzt wieder warm und endlich mal bissl Regen. Als wir die damals in Massen sammelten, wars eigentlich meist schon saukalt, windig und nass. Dafür die Laubbäume in den schönsten Farben. Letztere haben hier oben bald garkein Laub mehr, und wenns wirklich frostig wird, ist es eh Essig mit sammeln. Geschätzte fünfzig (recht kleine) Pilze hab ich zusammen, jetzt wart ich nur noch auf einen sonnigen Herbstmorgen. So richtig mit Dunst, Sonnenstrahlen durch die Bäume usw. Dann will ich mal sehen, wo ich mich vielleicht herzhaft gähnend an irgendeinen uralten Baum lehne und der Dinge harre, die mir die kleinen Freunde bescheren.
            Psilocybe + Natur = … hmmm, eine kleine Neugeburt ?

            Goldenen Herbst noch !


    2. // Antworten

      Hallo,kann ich Ihnen morgen einmal Fotos schicken,von welchen,die hier wachsen.Kenne mich nur oberflächlich aus und da wäre es interessant,mal eine wissende Meinung einzuholen.


      1. // Antworten

        Ich bin kein ausgebildeter Pilzexperte, und würde mich auch nicht blind auf die Einschätzung eines Internetnutzers verlassen. Am besten man stellt eventuelle Fotos der Zauberpilze hier online (zb bild-link) und lässt sie diskutieren. Wenn mehrheitlich viele Magic Mushrooms Liebhaber hier ihren Segen geben, kann man über Konsum mal nachdenken ;)


      2. // Antworten

        @skelnik : am besten auch ein paar ähnliche sammeln und als Bild reinstellen. Gibt nicht viele, die mensch mit dem Kahlkopf verwechseln kann, aber zwei oder drei andere Arten wachsen schon in seiner Nähe. Die eine mehr ins orange (pers. Spitzname : falscher Fuffziger) , die andere ins braun/schwarze (pers. Spitzname : Schornsteinfeger ). Die beiden sind eigentlich die zwei einzigsten, die mich schon öfters beim Erspähen reingelegt haben. Soll wohl auch noch andere Psilocybe hier in Mitteleuropa geben, aber der Kahlkopf ist meines Wissens der potenteste und auch markanteste. Schade, dass hier in Thüringen die Wiese nimmer brummt (seit paar Tagen unter Null ) , aber hier fürs Forum werd ich nexten Herbst gerne mal den falschen Fuffziger und den Schornsteinfeger jeweils nass und trocken zusammen mit dem Kahlkopf auf ein Bild komponieren. Ich geh morgen nochmal die Wiesen ab, hab aber keine grosse Hoffnung. Teilweise liegen da noch Reste von Schnee … die Saison ist hier zumindest wohl rum.

        Ansonsten findet man im Netz haufenweise gute Bilder vom Kahlkopf, zwecks Informationsbeschaffung. Wir haben das damals noch nach "Trial & Error" gehalten. Inclusive einem kleinen unscheinbaren Waldpilz, der geschmacklich eine Mischung zwischen schwarzem Pfeffer und grüner Jalapeno verkörperte. Schon alleine beim kurz drauf rumkauen. Als Würzpilz dem Pfifferling eigentlich um Längen überlegen, aber wir hatten ja einen anderen Fokus ;)

        Bin gespannt auf Deine Bilder !


          1. //

            ja, aber wie gesagt in ehestens zehn Monaten. Vielleicht mit bissl Hilfe von Fortuna auch dieses Jahr noch, aber dort, wo ich sonst immer sammel, liegt noch eine kleine Schneedecke.
            Ich hab da ein recht gutes Gefühl, dass es mich nächstes Jahr noch in dieses Forum treibt. Denn ähnlich Alice W. haben es mir die Zauberpilze auch angetan. Druffizeit ist schon sein Ewigkeiten vorbei, aber auch wenn flüchtige oder teils längere Bekanntschaften von A wie Amphetamin bis Z wie Zugekokst absolut kein Thema mehr sind, reizen mich die Psilocybe nach langer Abstinenz nach wie vor. Allein schon von der Klarheit der Trips. Hab ich schon die gestochen scharfe Optik erwähnt, die auch fast alle andere in unserer Runde hatten ? Man meint, auf paar Kilometer Entfernung noch einzelne Blätter an den Bäumen wahrnehmen zu können. Oder kanns gar, keine Ahnung :) Auch die innere Ausgeglichenheit nach einem weggetanzten Trip … aller angesammelter Ballast weg, Nüschel frei für neues. Aber ich schweife schon wieder ab …

            Nächstes Jahr gibts gute Bilder von Freund/Feind … versprochen !


  4. // Antworten

    DIE WIESE BRUMMT !

    leichter Nieselregen, gebückte Haltung … und es wurde ein freudiges Treffen. Locker flockig 4 bis 5 Trips in etwa einer Stunde. Nebenbei auch noch drei andere potente Wiesen entdeckt, mit jeweils einer guten Handvoll nach kurzen Streifzug. Für die Zukunft vorgemerkt, bringt mir dieses Jahr nimmer viel. Bei Frost mag ich nimmer trippen und bis Frühjahr hab ich es noch nie geschafft. Oder gar bis in den Sommer. Aber der Herbst ist glaube eh die beste Jahreszeit, um draussen zu staunen. Warte jetzt noch auf einen Tag ohne Nieselregen, falls nicht, schaff ich es glaube das erste Mal bis nächsten Sommer ;) Hab keine Eile mehr, die Experimentierphase ist durch. Gespannt bin ich trotzdem.
    Auf Youtube gute Mukke in Playlist zusammengestellt, falls es mich ins warme Zimmer treibt. Aber mit der Vorahnung, dass das nie wieder so geil wird wie beim "ersten Mal". Ich lass mich da wohl komplett überraschen, ist sowieso der beste Tripguide :)


    1. // Antworten

      Nachtrag :

      Dicke Keksdose voll mit getrockneten Kahlköpfen. Winter ist bald rum… neuer Plan !
      Schönen warmen Frühjahrstag abwarten und dann beim ersten Grün mit "offenen" Augen durch die Gegend ziehen.
      Hatte ich noch nie, freu mich aber schon gewaltig.

      Nach dem Herbst ist vor dem Herbst ! ;)



  5. // Antworten

    Hallo alle zusammen :)
    Ich habe schon diverse Arten der Psilos probiert (sowohl im frischen als auch im getrockneten Zustand) und fand es bisher auch immer wunderbar. Einfach alles ist toll und viel schöner wenn man verpilzt ist, ob es nun die erste Welle der Wirkung ist wo man gespannt ist was einem diese "Vergiftung" bringen wird oder wenn sich diverse Muster in schimmernden Farben offenbaren ;)
    Ich hatte eigentlich schon lange mal vorgehabt welche zu sammeln aber habe zu Recht Angst davor einem Doppelgänger auf den Leim zu gehen und evtl daran zu krepieren, da ich meine Pilze bisher immer in Holland bestellt habe. Ich würde gerne lernen wie man die kleinen Freunde findet und sicher sein kann. Am liebsten von jemandem der das schon länger macht. Ich lebe im Schwarzwald und habe mir sagen lassen das der SKKK hier wohl häufiger vorkommen soll. Kann mir da jemand weiterhelfen?
    Mit freundlichem Gruß
    Berty


    1. // Antworten

      hi Berty,

      gibt doch im Netz haufenweise Bilder. Der Kahlkopf ist eigentlich ganz markant. In der Form (fast schon zwiebelförmig und mit Knubbel an der Spitze) wie auch in der Farbe (so eine Art helles beige bei trocknem Wetter und blassbraun, leicht durchsichtig, wenns nass ist. Dann noch der "Farbverlauf" – von oben hell, Hutrand und Lamellen dunkel).
      Jetzt nur noch warten, bis sich der Herbst ankündigt (glaube, bei 8 bis 12 Grad fühlt er sich am wohlsten) und auf allen möglichen Wiesen spazieren gehen. Der Kahlkopf gilt eigentlich als Dungzersetzer, aber auf intensiv genutzten Viehweiden hab ich den noch nie gesehen. Eher auf schön "fetten" Wiesen, auf denen sich Pferd, Kuh oder Schaf als Rasenmäher denn als Mastvieh herumtreiben. Schwer zu beschreiben. Aber mit der Zeit bekommt mensch einen Blick dafür,
      meine Frau merkt das immer daran, wenn ich irgendwo rumfahre und langsam vom Gas gehe, um eine vielversprechende Wiese auf potentiellen Kahlkopfbefall abzuschätzen. Incl. Kommentar von der Seite :)
      Übrigens sind Parks mit schön kurz gemähten Rasen auch ganz gute Fundstellen. Vorteil hierbei : in die Hocke gehen und den Blick kreisen lassen. Da erkennt mensch die Pilze auf 10m Entfernung.

      Viel Glück, Schwarzwald klingt eigentlich ganz vielversprechend !





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